Hi, ich bin neu hier, und ziemlicher Anfänger. Aber ich denke, dass die gröbsten Grundkenntnisse vorhanden sind =)
Ich hatte vor mir eine LED-Leiste (2,2m) mit 55 LEDs zu bauen.
Zuerst wollte ich "normale" LEDs + Widerstände nehmen, jedoch meinte mein Vater, dass ich lieber gleich 12V LEDs nehmen solle. Naja, da er es bezahlt, werde ich das dann wohl auch so machen.
Nun meine Frage(n):
Wird das alles so Funktionieren, wenn ich diese LEDs nehme + dieses Netzteil + diese Gehäuse nehme?
Wie sind die LEDs anzuschließen? Reihenschaltung?
Werden alle LEDs gleich hell sein?
Ist sonst noch etwas zu beachten?
Danke
mfg
LED-Leiste mit 12V LEDs
Moderator: T.Hoffmann
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Deine Zusammenstellung geht. Das ganze wird dann parallel geschaltet.
Deine Idee war aber besser, weil Du an 12 Volt drei LED´s in Reihe schalten könntest und damit nur 1/3 des Energieverbrauchs bei gleicher Leistung aus der Steckdose beziehen müsstest.
... und das kleinere Netzteil würde dann auch reichen.
Die LED´s sollten in Toleranzgrenzen alle gleich hell sein.
Deine Idee war aber besser, weil Du an 12 Volt drei LED´s in Reihe schalten könntest und damit nur 1/3 des Energieverbrauchs bei gleicher Leistung aus der Steckdose beziehen müsstest.
... und das kleinere Netzteil würde dann auch reichen.
Die LED´s sollten in Toleranzgrenzen alle gleich hell sein.
- Neo
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na frage dein Vater ma was er sich dabei gedacht hat
das mit Normahlen LEDs zu machen hat den vorteil das du wen du sie in reihe schaltest nur 1/3 der stromverbrauchs hast (wie schon gesagt )
und auch nur ein 1/3 der wärme
die Lebensdauer von Normahlen LEDs auf 20mA ist ja schon nicht sehr groß da die wärme nicht sehr gut abgeleitet werden kann
aber 12V leds machen 4 mal so viel wärme wie eine Normahle LED
und werden dadurch recht heiß
was die Lebensdauer stark verkürzt wen man sie nicht aktiv kühlt
das mit Normahlen LEDs zu machen hat den vorteil das du wen du sie in reihe schaltest nur 1/3 der stromverbrauchs hast (wie schon gesagt )
und auch nur ein 1/3 der wärme
die Lebensdauer von Normahlen LEDs auf 20mA ist ja schon nicht sehr groß da die wärme nicht sehr gut abgeleitet werden kann
aber 12V leds machen 4 mal so viel wärme wie eine Normahle LED
und werden dadurch recht heiß
was die Lebensdauer stark verkürzt wen man sie nicht aktiv kühlt
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In einer Reihenschaltung bleiben die Amper gleich. Die Volt summieren sich.
Das heisst 3 LEDs in Reihe mit 12 V =36V Du hasst aber nur 12V........................
MfG
Das heisst 3 LEDs in Reihe mit 12 V =36V Du hasst aber nur 12V........................
MfG
Die Amper ist ein Flüßchen in Bayern und hat in der Elektrik und Elektronik eigentlich wenig zu tunElektronikmann hat geschrieben:In einer Reihenschaltung bleiben die Amper gleich. Die Volt summieren sich.
Das heisst 3 LEDs in Reihe mit 12 V =36V Du hasst aber nur 12V........................
MfG
Und wer 12V hasst, sollte die Finger von Elektronikbasteleien lassen
SCNR
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So kann man auch Spam produzieren.
MfG
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Hab mich jetzt doch entschieden "normale" LEDs zu nehmen =)
55 LEDs, also 19 Widerstände?
Jetzt müsst ihr mir nur sagen, welche Widerstände ich bei diesen diesen LEDs nehmen muss.
Netzteil
Danke
55 LEDs, also 19 Widerstände?
Jetzt müsst ihr mir nur sagen, welche Widerstände ich bei diesen diesen LEDs nehmen muss.
Netzteil
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- Sailor
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Ok, machen wir uns wieder ans Rechnen:
Eine Led hat eine Nennspannung von 3,1 Volt, bei 3 in Reihe sind das 9,3 Volt.
Das Netzteil liefert 12 Volt, das sind 2,7 Volt zu viel.
Der maximale Strom durch die LED´s ist 20 mA oder 0,02 Ampere.
Damit rechnet sich der Widerstand:
R = U / I
R = 2,7V / 0,02A = 135 Ohm, der nächst höhere ist 150 Ohm, besser ist jedoch ein Widerstand von 180 Ohm.
Nun haben wir noch ein Problem: 55 lässt sich nicht durch 3 teilen, jedenfalls nicht ohne Rest.
Da bleibt uns eine LED über, deren Widerstand wir gesondert berechnen müssen:
12 V - 3,1 Volt = 8,9 Volt
R = 8,9V / 0,02 A = 445 Ohm, der nächst höhere ist 470 Ohm, besser ist auch hier 510 Ohm.
Du benötigst also 18 Widerstände mit mindestens 150 Ohm und 1 Widerstand mit mindestens 470 Ohm.
Einfacher wären 54 oder 57 LED´s.
Eine Led hat eine Nennspannung von 3,1 Volt, bei 3 in Reihe sind das 9,3 Volt.
Das Netzteil liefert 12 Volt, das sind 2,7 Volt zu viel.
Der maximale Strom durch die LED´s ist 20 mA oder 0,02 Ampere.
Damit rechnet sich der Widerstand:
R = U / I
R = 2,7V / 0,02A = 135 Ohm, der nächst höhere ist 150 Ohm, besser ist jedoch ein Widerstand von 180 Ohm.
Nun haben wir noch ein Problem: 55 lässt sich nicht durch 3 teilen, jedenfalls nicht ohne Rest.
Da bleibt uns eine LED über, deren Widerstand wir gesondert berechnen müssen:
12 V - 3,1 Volt = 8,9 Volt
R = 8,9V / 0,02 A = 445 Ohm, der nächst höhere ist 470 Ohm, besser ist auch hier 510 Ohm.
Du benötigst also 18 Widerstände mit mindestens 150 Ohm und 1 Widerstand mit mindestens 470 Ohm.
Einfacher wären 54 oder 57 LED´s.
