High-Power SMD Leiste 600mm
Moderator: T.Hoffmann
Hallo @all,
ich habe zwei Fragen:
1.) Kann eine Leiste mit dem Einbau-Netzgerät 1.5A 12V= IP67 betrieben werden? Was ist der Unterscheid zu Konstantstromquellen? Kann die Leiste auch mit Konstantstromquellen betrieben werden?
2.) In Kombination mit dem Aluprofil sicher eine schöne Lösung zur Beleuchtung einer kleinen 8 mm2 Küche. Das Problem ist
der Trafo, wenn man diesen nicht verstecken kann. Kennt jemand Gehäuse, wo man den Trafo integrieren kann und die Alu-Profile anbringen kann? Ich denke da an Gehäuse, welche auch bei Leuchten verwendet werden. Nachfolgend ein Beispiel, man denke sich eonfach die Strahler weg, das Alu-Profil dazu und im Korpus der Trafo ...
Günther
ich habe zwei Fragen:
1.) Kann eine Leiste mit dem Einbau-Netzgerät 1.5A 12V= IP67 betrieben werden? Was ist der Unterscheid zu Konstantstromquellen? Kann die Leiste auch mit Konstantstromquellen betrieben werden?
2.) In Kombination mit dem Aluprofil sicher eine schöne Lösung zur Beleuchtung einer kleinen 8 mm2 Küche. Das Problem ist
der Trafo, wenn man diesen nicht verstecken kann. Kennt jemand Gehäuse, wo man den Trafo integrieren kann und die Alu-Profile anbringen kann? Ich denke da an Gehäuse, welche auch bei Leuchten verwendet werden. Nachfolgend ein Beispiel, man denke sich eonfach die Strahler weg, das Alu-Profil dazu und im Korpus der Trafo ...
Günther
- Achim H
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Unter Umständen.Kann eine Leiste mit dem Einbau-Netzgerät 1.5A 12V= IP67 betrieben werden?
Wenn die Leiste mit 12V betrieben werden muss und die Stromaufnahme unterhalb des maximal möglichen Strom (Auslastung bis max 90% von 1,5A) des Netzteil bleibt, dann Ja.
Wenn die Leiste hingegen mit einer andere Spannung (zum Beispiel 24V) funktioniert oder die Gesamtstromaufnahme über dem maximal möglichen Strom des Netzteil liegt (größer 1,5A), oder die montierten Leds eine Konstantstromquelle benötigen, dann Nein.
Der Unterschied zwischen einen Netzteil und einer Konstantstromquelle ist, dass das Netzteil eine konstante Spannung, die Konstantstromquelle einen konstanten Strom liefert.Was ist der Unterscheid zu Konstantstromquellen?
Unter Umständen: Siehe 1. Antwort.Kann die Leiste auch mit Konstantstromquellen betrieben werden?
Etwas Fachsimpelei:
Leds weder über den Strom betrieben. Wenn bereits Vorwiderstände oder eine Konstantstromquelle integriert ist, braucht nur noch eine Spannung angeschlossen werden. Es gibt getaktete und lineare Konstantstromquellen. Getaktete Konstantstromquellen gibt es als Aufwärts- oder Abwärtsschaltregler. Bei einem Aufwärtsschaltregler (Boost-Regler) wird eine kleine Spannung zu einer hohen Spannung umgeformt, die integrierte Konstantstromquelle liefert einen konstanten Strom. Um eine niedrige Spannung hochzusetzen muss der Strom im Eingang höher sein, als am Ausgang heraus kommen soll. Bei einem Abwärtschaltregler (Buck-Regler) ist es genau anders herum. Eine hohe Spannung wird in eine kleinere Spannung umgesetzt. Die Konstantstromquelle liefert einen konstanten Strom. Der Eingangsstrom ist kleiner als am Ausgang heraus kommt. Lineare Konstantstromquellen gibt es nur als Abwärtsregler und vertragen eine etwas höhere Spannung. Im Gegensatz zu einer getakteten Konstantstromquelle ist die Stromaufnahme immer gleich. Unter Umständen muss das Bauteil (die lineare Konstantstromquelle) gekühlt werden. Vorwiderstände stellen den Strom durch die Leds ebenfalls ein und verbraten die überschüssige Spannung (je nach Höhe der Spannung, die vernichtet werden muss und der Höhe des Strom kann ein normaler oder ein Leistungswiderstand erforderlich sein).
Fertige Gehäuse sind Mangelware. Man könnte alternativ eine alte Leiste (zum Beispiel vom Flohmarkt) auschlachten und umbauen.Kennt jemand Gehäuse, wo man den Trafo integrieren kann und die Alu-Profile anbringen kann?
Alternativ könnten auch 2 Alu U-Profile ineinander gesteckt werden. Löcher und Schrauben rein, fertig. Allerdings wären dann die Enden offen. Die konnte man mit irgendwas zukleben oder auch wieder mit kleinen Stücken Aluprofile verschrauben. Es gibt auch Lamellenstopfen aus einem Plastikmaterial (ähnlich den Dingern bei einer metallischen Wasserwaage). Rein drücken, fertig. Wenn diese beim Öffnen der Lampe heraus fallen, einfach nach dem Verschrauben wieder rein drücken.
Falls Du Knickgelenke oder anderes Lampenzubehör suchst, dann schau mal hier rein: www.leuchtenbau24.de
Hallo Achim,Achim H hat geschrieben:Unter Umständen.Kann eine Leiste mit dem Einbau-Netzgerät 1.5A 12V= IP67 betrieben werden?
Wenn die Leiste mit 12V betrieben werden muss und die Stromaufnahme unterhalb des maximal möglichen Strom (Auslastung bis max 90% von 1,5A) des Netzteil bleibt, dann Ja.
Wenn die Leiste hingegen mit einer andere Spannung (zum Beispiel 24V) funktioniert oder die Gesamtstromaufnahme über dem maximal möglichen Strom des Netzteil liegt (größer 1,5A), oder die montierten Leds eine Konstantstromquelle benötigen, dann Nein.
Danke sehr für Deine sehr ausführliche Antwort, ich wollte schnell zu Punkt 1 Antworten.
Es handelt sich um die Leiste "High-Power SMD Leiste 600mm, 12V, also müßte das Netzteil funktionieren? Laut Kurzdatenblatt 1400mA, 12 Volt. Das sind 93%. Das Netzteil kann demnach direkt angeschlossen werden??
Sorry, aber ich bin in der Hinsicht totaler Anfänger, habe bisher immer mit Retro LED hier aus dem Shop gearbeitet.
Günther
- R.Kränzler
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Eine Packung Wärmeleitkleber reich locker. Da ist ein Spatel dabei, mit dem der Kleber (im Verhältnis 1:1 gut durchmischen) in einer schönen gleichmäßigen dünnen Schicht aufgetragen werden kann, je dünner die Klebeschicht um so besser die Wärmeableitung, aber darauf achten, dass keine Lufteinschlüsse vorhanden sind, eventuell ein bischen hin- und herschwimmen so lange der Kleber noch nicht bindet.
Eine Packung reicht für 5-8 Leisten. Du solltest so dünn wie möglich bestreichen. Ich bestreiche immer die Unterseite der Leiste, im Prinzip wie ein Butterbrot - und was über den Rand raus geht entferne ich dann wieder. Wenn Du den Kühlkörper bestreichst wirds schwieriger Überschüssiges zu entfernen. Hauchdünn reicht aber völlig, das Material leitet zwar gut, aber der Kühlkörper darunter leitet noch besser, deshalb sollte die Schicht nicht dick sein.
- Achim H
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Ich habe zwar schon lange keinen Kleber mehr angerührt, aber ein paar Infos habe auch noch:
Nach dem Anrühren den Kleber auf die Mitte der Leiste löffeln und von der Mitte nach Außen verteilen. Mit einer alten Scheckkarte die Schicht dünn ziehen. Dann die Leiste auf den Kühlkörper (oder was auch immer) aufsetzen und ganz leicht hin- und her schieben (das noch überschüssiges Material quetscht sich nach Außen. Solange es noch feucht ist, kannst Du den überschüssigen Kleber noch gut entfernen. Wenn es durchgehärtet ist, brauchst Du einen Meißel.). Die Leiste links und rechts (nicht direkt auf den Leds drücken) mit irgendwas beschweren und die Klebung 1 Tag stehen lassen. Die Verarbeitungszeit (Topfzeit) ist bei einem Mischungsverhältnis von 1:1 zwar mit 3 bis 4 Minuten angegeben, aber dann ist die Klebung noch nicht durchgehärtet.
Die Kappen der Spritzen nicht vertauschen.
Nach dem Anrühren den Kleber auf die Mitte der Leiste löffeln und von der Mitte nach Außen verteilen. Mit einer alten Scheckkarte die Schicht dünn ziehen. Dann die Leiste auf den Kühlkörper (oder was auch immer) aufsetzen und ganz leicht hin- und her schieben (das noch überschüssiges Material quetscht sich nach Außen. Solange es noch feucht ist, kannst Du den überschüssigen Kleber noch gut entfernen. Wenn es durchgehärtet ist, brauchst Du einen Meißel.). Die Leiste links und rechts (nicht direkt auf den Leds drücken) mit irgendwas beschweren und die Klebung 1 Tag stehen lassen. Die Verarbeitungszeit (Topfzeit) ist bei einem Mischungsverhältnis von 1:1 zwar mit 3 bis 4 Minuten angegeben, aber dann ist die Klebung noch nicht durchgehärtet.
Die Kappen der Spritzen nicht vertauschen.
Dankeschön für Eure detaillierten Antworten.
Ich würde gerne diesen Thread noch für ein paar Fragen nutzen:
Warum gibt es für die Extreme-Line Plus, 8 Cree LEDs keine detaillierte technische Beschreibung (Abstrahlwinkel, ...)?
Bei der High-Power SMD Leiste 600mm, 12V fehlt ebenfalls der Abstrahlwinkel?
LED SmartArray, 12x Nichia LED 3 und 6 Watt. Warum wird die Leistun, entgegen der Beschreibung mit 6,12, bzw. 7.84 W
angegeben?
Oder habe ich die Daten einfach übersehen?
Eigentlich wollte ich High-Power SMD Leiste 600mm, 12V, mit einem formschönen Aluprofil als Badbeleuchtung nutzen.
Das Bad ist rund 4 m lang und 2,2 m breit, die Decke ist 2,5 m hoch. Zur Beleuchtung würde ich 2 Leisten benötigen.
Dies erscheint mir aber nicht gerade effektiv, auch wenn die Farbwiedergabe sehr hoch ist. Mit Trafo wären das knapp 40 Watt.
Zum Vergleich beleuchte ich mein Schlafzimmer mit einer Toshiba E-Core LED Lampe E27 8.4W. Mit zweien davon könnte man
das Bad locker ausleuchten, aber man muss erst mal eine passende Leuchte dazu finden, was mir leider noch nicht gelungen ist.
Ausserdem ist mein Interesse geweckt worden, deshalb möchte ich eher von den Retrolampen weg.
Meine Idee war nun die Power SuperFlux-LED Leiste 50cm 12V. Vier davon düften ausreichen, jedoch gibt mir der Abstrahwinkel
zu bedenken. 70 Grad ist zu wenig, um den Raum auszuleuchten, wenn man die Leisten hintereinander anordnet.
Mein Interesse gilt nun dem LED SmartArray, 12x Nichia LED. Farbe, Abstrahlwinkel und Leistung finde ich gut.
Da ich bei den Angaben der technischen Daten etwas verwirrt bin gehe ich als mal davon aus, dass das LED SmartArray, 12x Nichia LED, 3W
warmweiß 6,12 Watt bei 400 Lumen braucht oder doch nur 3?
Haltet Ihr es für ausreichend 4 von diesen Arrays auf einem 2 m langen Aluprofil zu verteilen? Leider ist die stärkere Variant in Warmweiss
nicht lieferbar
Grüße
Günther
Ich würde gerne diesen Thread noch für ein paar Fragen nutzen:
Warum gibt es für die Extreme-Line Plus, 8 Cree LEDs keine detaillierte technische Beschreibung (Abstrahlwinkel, ...)?
Bei der High-Power SMD Leiste 600mm, 12V fehlt ebenfalls der Abstrahlwinkel?
LED SmartArray, 12x Nichia LED 3 und 6 Watt. Warum wird die Leistun, entgegen der Beschreibung mit 6,12, bzw. 7.84 W
angegeben?
Oder habe ich die Daten einfach übersehen?
Eigentlich wollte ich High-Power SMD Leiste 600mm, 12V, mit einem formschönen Aluprofil als Badbeleuchtung nutzen.
Das Bad ist rund 4 m lang und 2,2 m breit, die Decke ist 2,5 m hoch. Zur Beleuchtung würde ich 2 Leisten benötigen.
Dies erscheint mir aber nicht gerade effektiv, auch wenn die Farbwiedergabe sehr hoch ist. Mit Trafo wären das knapp 40 Watt.
Zum Vergleich beleuchte ich mein Schlafzimmer mit einer Toshiba E-Core LED Lampe E27 8.4W. Mit zweien davon könnte man
das Bad locker ausleuchten, aber man muss erst mal eine passende Leuchte dazu finden, was mir leider noch nicht gelungen ist.
Ausserdem ist mein Interesse geweckt worden, deshalb möchte ich eher von den Retrolampen weg.
Meine Idee war nun die Power SuperFlux-LED Leiste 50cm 12V. Vier davon düften ausreichen, jedoch gibt mir der Abstrahwinkel
zu bedenken. 70 Grad ist zu wenig, um den Raum auszuleuchten, wenn man die Leisten hintereinander anordnet.
Mein Interesse gilt nun dem LED SmartArray, 12x Nichia LED. Farbe, Abstrahlwinkel und Leistung finde ich gut.
Da ich bei den Angaben der technischen Daten etwas verwirrt bin gehe ich als mal davon aus, dass das LED SmartArray, 12x Nichia LED, 3W
warmweiß 6,12 Watt bei 400 Lumen braucht oder doch nur 3?
Haltet Ihr es für ausreichend 4 von diesen Arrays auf einem 2 m langen Aluprofil zu verteilen? Leider ist die stärkere Variant in Warmweiss
nicht lieferbar
Grüße
Günther
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Der Typ Led, der verbaut wurde, ist doch bekannt. Weitere Informationen (auch den Abstrahlwinkel) findest Du dort.Warum gibt es für die Extreme-Line Plus, 8 Cree LEDs keine detaillierte technische Beschreibung (Abstrahlwinkel, ...)?
Stimmt, hätte man noch darstellen können, zumal diese Led hier nicht einzeln angeboten wird.Bei der High-Power SMD Leiste 600mm, 12V fehlt ebenfalls der Abstrahlwinkel?
Weil sich die Leistung in der Überschrift auf die typische Bestromung bezieht. Diese beträgt 350mA bei der 3 Watt-Version und 700mA bei der 6 Watt-Version.LED SmartArray, 12x Nichia LED 3 und 6 Watt. Warum wird die Leistun, entgegen der Beschreibung mit 6,12, bzw. 7.84 W angegeben?
Diese Methode ist etwas undurchsichtig, da sie nicht kontinuierlich durchgeführt wird. Bei vielen Highpower-Leds wird noch immer mit dem Maximum geprotzt, obwohl auch diese Leds laut Datenblatt mit einem typischen Strom vermessen wurden.
Das hat aber verkaufstechnische Gründe. In anderen Shops wird ebenfalls mit dem Maximum geprotzt und auf deren Shop-Gestaltung hat Lumitronix keinen Einfluss. Würde Lumitronix hier nur den typischen Output bei typischer Bestromung angeben, würden potentielle Kunden diese Leds bei der Konkurrenz kaufen, weil sie möglicherweise denken, dass sie hier weniger für ihr Geld erhalten werden. Die Nichia SmartArrays kann man hier ausnahmsweise ausklammern, da diese eine Eigenproduktion von Lumitronix sind, diese gibt es anderswo nicht.
Die Matrix (9 Nichia Leds) könnte man dann auch verwenden. Die ist genauso wenig wasserdicht eingepackt wie die Power-Superfluxleiste. Da man Lampen für gewöhnlich anschaltet, wenn man ins Bad zum Duschen oder Baden geht, haben diese Leuchtmittel bereits eine gewisse Betriebstemperatur erreicht, sodass das bißchen Wasserdampf auch nichts ausmachen würde.Meine Idee war nun die Power SuperFlux-LED Leiste 50cm 12V. Vier davon düften ausreichen, jedoch gibt mir der Abstrahwinkel zu bedenken. 70 Grad ist zu wenig, um den Raum auszuleuchten, wenn man die Leisten hintereinander anordnet.
Siehe 3. Antwort von Oben.Mein Interesse gilt nun dem LED SmartArray, 12x Nichia LED. Farbe, Abstrahlwinkel und Leistung finde ich gut.
Da ich bei den Angaben der technischen Daten etwas verwirrt bin gehe ich als mal davon aus, dass das LED SmartArray, 12x Nichia LED, 3W warmweiß 6,12 Watt bei 400 Lumen braucht oder doch nur 3?
Dann müssten die Arrays schon etwas sehr weit auseinander montiert werdenHaltet Ihr es für ausreichend 4 von diesen Arrays auf einem 2 m langen Aluprofil zu verteilen?
2m = 200cm. Verteilung: 25cm Led 50cm Led 50cm Led 50cm Led 25cm.
Wärmetechnisch wäre das gut, aber mit dem Licht dürfte es doch etwas zu wenig sein. Die doppelte Menge Arrays, aber nur mit dem halben Strom betrieben, wäre besser. Die Arrays würden dann auch effizienter arbeiten (etwas mehr Licht bei weniger Leistung) und die Lebenserwartung würde sich verlängern (halber Strom = ungefähr doppelt so lange Lebenserwartung).
Die wird auf Kurz oder Lang wieder im Shop angeboten werden. Die Nachfrage war wohl recht groß, sodass diese schnell ausverkauft waren.Leider ist die stärkere Variant in Warmweiss nicht lieferbar
Danke Achim für Deine Antworten.Achim H hat geschrieben:Dann müssten die Arrays schon etwas sehr weit auseinander montiert werdenHaltet Ihr es für ausreichend 4 von diesen Arrays auf einem 2 m langen Aluprofil zu verteilen?
2m = 200cm. Verteilung: 25cm Led 50cm Led 50cm Led 50cm Led 25cm.
Wärmetechnisch wäre das gut, aber mit dem Licht dürfte es doch etwas zu wenig sein. Die doppelte Menge Arrays, aber nur mit dem halben Strom betrieben, wäre besser. Die Arrays würden dann auch effizienter arbeiten (etwas mehr Licht bei weniger Leistung) und die Lebenserwartung würde sich verlängern (halber Strom = ungefähr doppelt so lange Lebenserwartung).
Die wird auf Kurz oder Lang wieder im Shop angeboten werden. Die Nachfrage war wohl recht groß, sodass diese schnell ausverkauft waren.Leider ist die stärkere Variant in Warmweiss nicht lieferbar
Deine Bemerkung mit dem Wasserdampf ... ich bin mir im Moment gar nicht mehr sicher, ob ich derzeit da im Bad aktiv werden möchte, Sicherheit geht vor. Wenn man einen IP67 Travo verwendet und die Leisten in ein Aluprofil packt, siehst Du da Probleme?
Ungeachtet dessen habe ich noch im Wohnbereich einen Leuchtenbedarf, ich kann meine Überlegungen 1:1 umlegen und möchte das mit den Arrays vertiefen.
Kühlung, Verdrahtung und Trafo wären mir wichtig.
Annahme: 8 x LED SmartArray, 12x Nichia LED, 6W, betrieben an 350mA ==> Lichtsrom 2.240 lm ~ 25 W ohne Travo.
Kühlung: Wie müssen die Arrays gekühlt werden? Um ein Gefühl zu bekommen, würde das Aluminium-Profil Set (600 mm) für vier Arrays bei einer Länge von 1000mm ausreichen? Wie würden die Arrays montiert werden? Mit Wärmeleitkleber?
Trafo / Verdrahtung: Welcher Trafo wäre notwendig, um 8 Arrays zu betreiben und wie müssten die Arrays verdrahtet werden?
Dimmen: Können die Arrays gedimmt werden? Wenn ja, was braucht man dafür zusätzlich und wie würde es verdrahtet werden?
Genial wäre doch, wenn man den Strom zwischen 350 und 700 mA verändern könnte oder bin ich da jetzt zu weit von der Realität entfernt? Man würde einen Lichtstrom von über 4000 Lumen erhalten
Grüße
Günther
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Wir reden hier von Wasserdampf. Es hat keiner gesagt, Du sollst mit dem Trafo unter die Dusche oder in die Wanne steigen. Der einzige Schwachpunkt ist die Verbindungstelle Netzkabel zum Transformator (meist über einer Lüsterklemme verbunden). Was bei einem Trafo raus kommt, ist Niederspannung. Wasserdampf kann aber kondensieren und dann als Wasser Kürzschlüsse produzieren oder die Elektronik beschädigen. Wenn Wasserdampf wirklich so gefährlich wäre, dann dürftest Du überhaupt keine Lampen im Bad haben. Für gewöhnlich reicht bereits eine wasserdichte Kabelverbindung bzw. ein Feuchtraum-geeignetes Gehäuse (eine Gummidichtung zwischen Deckel und Boden des Gehäuse). Bei Niedervolt-Lampen entsprechend einen IP67-Trafo.Deine Bemerkung mit dem Wasserdampf ... ich bin mir im Moment gar nicht mehr sicher, ob ich derzeit da im Bad aktiv werden möchte, Sicherheit geht vor. Wenn man einen IP67 Travo verwendet und die Leisten in ein Aluprofil packt, siehst Du da Probleme?
Wenn Du die Arrays auf (nicht in) ein Aluprofil packst, dann dürfte das schon gehen. Ausschlaggebend ist aber die Kühlleistung des Aluprofil.
Das Aluminium-Profilset ist für die Highpower SMD-Leiste gedacht. Und diese Leiste hat eine Leistungsaufnahme von 16,8 Watt. Auf das Profil (gleiche Länge) darfst Du entsprechend nur soviele Arrays montieren, bis 16,8 Watt erreicht sind. Das wären dann genau 2 Stück. Bei 3 Arrays wärst Du schon bei 18 Watt Maximalleistung.Kühlung: Wie müssen die Arrays gekühlt werden? Um ein Gefühl zu bekommen, würde das Aluminium-Profil Set (600 mm) für vier Arrays bei einer Länge von 1000mm ausreichen?
Solltest Du das Profil allerdings in 1m (1000mm) Länge besorgen können, würde das für alle 4 Arrays ausreichen.
Erforderliche Mindestlänge für 24 Watt Leistung (4 Arrays je 6 Watt):
600mm x 24 Watt
---------------------- = 857,14mm
16,8 Watt
Erlaubte Maximalleistung bei einer Profillänge von 1000mm = 1m:
16,8 Watt x 1000mm
-------------------------- = 28 Watt
600mm
Die Arrays werden über Konstantstrom betrieben. Dafür brauchst Du entsprechend Konstantstromquellen. Die Anzahl Arrays in Reihe, die an dieser Konstantstromquelle angeschlossen werden können, ist abhängig vom Ausgangsspannungsbereich bei dem jeweiligen Strom.Trafo / Verdrahtung: Welcher Trafo wäre notwendig, um 8 Arrays zu betreiben und wie müssten die Arrays verdrahtet werden?
Die netzbetriebene Konstantstromquelle mit 350mA hat einen Ausgangsspannungsbereich von 9 bis 48V. Das reicht für 2 bis maximal 5 Arrays. Um 8 Arrays zu versorgen, benötigst Du entsprechend 2 von diesen Konstantstromquellen (je 4 Stück in Reihe).
Die netzbetriebene Konstantstromquelle mit 700mA hat einen Ausgangsspannungsbereich von 9 bis 30V. Das reicht für 2 bis maximal 3 Arrays in Reihe. Um 8 Arrays zu versorgen, brauchst Du entsprechend 3 von diesen Konstantstromquellen (2x mit jeweils 3 Arrays in Reihe, 1x mit 2 Arrays in Reihe).
Die Arrays werden mit Wärmeleitkleber auf das Aluprofil aufgeklebt.
Alternativ können die Arrays auch angeschraubt werden. Dafür reicht Wärmeleitpaste (kein -kleber).
Mit den oben beschriebenen Konstantstromquellen: nein.Dimmen: Können die Arrays gedimmt werden? Wenn ja, was braucht man dafür zusätzlich und wie würde es verdrahtet werden?
Um 8 Arrays dimmen zu können wären erforderlich:
1x Festspannungsnetzteil IP67 mit 24V und mindestens 2,8A (gibt es hier nicht)
4x Niedervolt-Konstantstromquellen 700mA
4x PWM-Dimmer (verträgt nur max. 30V, daher ein 24V Netzteil. Netzteile mit 30V sind nur sehr schwer zu besorgen.)
Falls alle PWM-Dimmer gleichzeitig betätigt werden sollen: dann noch zusätzlich ein Poti (gleicher Widerstandswert) mit 4 Ebenen (zum Beispiel: motorbetriebenes Poti von ALPS mit 4 Ebenen. Der Motor wird abgebaut.). Alle Potis von allen 4 PWM-Dimmern werden abgelötet und mit je einer Lage des 4-Fach Poti verbunden.
Umschaltung ist Käse. Ein Dimmer an einer 700mA Konstantstromquelle tut es auch. Da es aber keine Möglichkeit gibt, an eine netzbetriebene Konstantstromquelle einen Dimmer anzuschließen, bleibt nur die untere Methode (1 Antwort vorher) übrig. Und dort habe ich die 700mA schon eingeplant. Runterdimmen (das Licht dunkler machen) kann man immer.Genial wäre doch, wenn man den Strom zwischen 350 und 700 mA verändern könnte oder bin ich da jetzt zu weit von der Realität entfernt? Man würde einen Lichtstrom von über 4000 Lumen erhalten
Sehr ausführliche Antwort. Danke!Achim H hat geschrieben:Das Aluminium-Profilset ist für die Highpower SMD-Leiste gedacht. Und diese Leiste hat eine Leistungsaufnahme von 16,8 Watt. Auf das Profil (gleiche Länge) darfst Du entsprechend nur soviele Arrays montieren, bis 16,8 Watt erreicht sind. Das wären dann genau 2 Stück. Bei 3 Arrays wärst Du schon bei 18 Watt Maximalleistung.
Solltest Du das Profil allerdings in 1m (1000mm) Länge besorgen können, würde das für alle 4 Arrays ausreichen.
Erforderliche Mindestlänge für 24 Watt Leistung (4 Arrays je 6 Watt):
600mm x 24 Watt
---------------------- = 857,14mm
16,8 Watt
Erlaubte Maximalleistung bei einer Profillänge von 1000mm = 1m:
16,8 Watt x 1000mm
-------------------------- = 28 Watt
600mm
Sind die Aluprofile nicht für max. 2 Highpower SMD-Leisten ausgelegt? Jedenfalls steht das in der Beschreibung ...
- Achim H
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Eigentlich ja, aber es bringt Dir herzlich wenig, wenn die Leds ständig mit hoher Temperatur vor sich hinkochen. Und den Deckel (die Abdeckung und die beiden Seitenteile) willst Du wahrscheinlich auch drauf machen. Der Kühlkörper hat dann nur noch als Oberfläche, was außen sichtbar ist. Und das dürfte für 4 Arrays (maximal bestromt) schon reichlich bis zuviel sein. Da leidet nur die Lebenserwartung drunter.
Schau Dir doch mal die Maßskizze des Profil an. Das Profil ist zwar ausreichend dick, aber die seitlichen Schlitze sind zu schmal für eine Luftbewegung und oben drauf ist die Abdeckung. Übrig bleibt eine Oberfläche von ungefähr 55 x 600mm = 33000mm² = 330cm². Und das würde nur für eine Gesamtleistung von ungefähr 30 Watt reichen. Allerdings würde der Kühlkörper da schon um ca. 70 heißer (Delta T) als die Umgebungstemperatur werden. Zum Beispiel 90 Grad am Kühlkörper bei 20 Grad Raumtemperatur. Da verbrennst nicht nur Du dir deine Finger dran, auch die Arrays werden 10 Grad heißer gefahren als erlaubt (Betriebstemperatur: max. 80 Grad). Damit die Arrays bzw. der Kühlkörper nicht so heiß werden, muss man mit der Leistung runter gehen. 70 Grad Maximaltemperatur direkt am Kühlkörper gemessen (egal wie heiß es in Deiner Bude ist) halte ich für angemessen.
Schau Dir doch mal die Maßskizze des Profil an. Das Profil ist zwar ausreichend dick, aber die seitlichen Schlitze sind zu schmal für eine Luftbewegung und oben drauf ist die Abdeckung. Übrig bleibt eine Oberfläche von ungefähr 55 x 600mm = 33000mm² = 330cm². Und das würde nur für eine Gesamtleistung von ungefähr 30 Watt reichen. Allerdings würde der Kühlkörper da schon um ca. 70 heißer (Delta T) als die Umgebungstemperatur werden. Zum Beispiel 90 Grad am Kühlkörper bei 20 Grad Raumtemperatur. Da verbrennst nicht nur Du dir deine Finger dran, auch die Arrays werden 10 Grad heißer gefahren als erlaubt (Betriebstemperatur: max. 80 Grad). Damit die Arrays bzw. der Kühlkörper nicht so heiß werden, muss man mit der Leistung runter gehen. 70 Grad Maximaltemperatur direkt am Kühlkörper gemessen (egal wie heiß es in Deiner Bude ist) halte ich für angemessen.
Wenn man sich das so überlegt, dann ist das ja eigentlich ziemlich kompliziert. 1 Netzteil und 4 Konstantstromquellen, um 8 Arrays zu betreiben, na ja ... ich wollte eigentlich keinen Industrieschaltschrank im Wohnzimmer aufstellenDimmen: Können die Arrays gedimmt werden? Wenn ja, was braucht man dafür zusätzlich und wie würde es verdrahtet werden?
Mit den oben beschriebenen Konstantstromquellen: nein.
Um 8 Arrays dimmen zu können wären erforderlich:
1x Festspannungsnetzteil IP67 mit 24V und mindestens 2,8A (gibt es hier nicht)
4x Niedervolt-Konstantstromquellen 700mA
4x PWM-Dimmer (verträgt nur max. 30V, daher ein 24V Netzteil. Netzteile mit 30V sind nur sehr schwer zu besorgen.)
Falls alle PWM-Dimmer gleichzeitig betätigt werden sollen: dann noch zusätzlich ein Poti (gleicher Widerstandswert) mit 4 Ebenen (zum Beispiel: motorbetriebenes Poti von ALPS mit 4 Ebenen. Der Motor wird abgebaut.). Alle Potis von allen 4 PWM-Dimmern werden abgelötet und mit je einer Lage des 4-Fach Poti verbunden.
Gibt es denn keine Netzteile/Stromquellen, wo man den Aufwand reduzieren kann und ein Dimmen per Funk möglich ist?
- Achim H
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Nicht wirklich.
Das eigentliche Problem ist die hohe Spannung, die man durch eine Reihenschaltung von 8 SmartArrays brauchen würde:
8x 9,6V = 76,8V
Es gibt zwar 700mA Konstantstromquellen von XPpower, die auch einen hohen Ausgangsspannungsbereich haben, aber diese Teile sind sauteuer (um 120 Euro). Leider sind genau diese nicht dimmbar.
Die nächst kleinere Möglichkeit wären 2 netzbetriebene 700mA Konstantstromquellen von Meanwell, die per Phasenanschnitt gedimmt werden können. Problem ist, die werden derzeitig nur an die Industrie bzw. an Selbstständige verkauft. Als Normalsterblicher würde man also gar nicht an diese Netzteile heran kommen. Da bräuchte man schon Vitamin C (Connections). Und der Lichtschalter müsste durch einen Phasenanschnittdimmer ersetzt werden.
Die nächst kleinere Möglichkeit wäre dann schon die Möglichkeit, die ich oben dargestellt habe.
Man könnte allerhöchstens noch auf alle 4 Stück der 700mA Konstantstromquellen und auf 3 Dimmer verzichten (1 Dimmer brauchen wir), wenn man den Strom mithilfe von Leistungs-Vorwiderständen (mindestens 5 Watt) einstellt (2 Arrays + 1 Widerstand in Reihe). Alle 4 Stränge werden parallel an den Dimmer angeschlossen. Bei 2,8A Gesamtstromaufnahme wird dem Dimmer allerdings heiß und muss gekühlt werden. Und dafür wäre ein Kühlkörper erforderlich. Der Dimmer hängt an einem 24V-Netzteil. Und damit wären wir bei einer Leistungsaufnahme von ungefähr 78 Watt (inkl. Netzteil). Davon werden 25% (13,44 Watt) sinnlos in den Vorwiderständen verheizt.
Das eigentliche Problem ist die hohe Spannung, die man durch eine Reihenschaltung von 8 SmartArrays brauchen würde:
8x 9,6V = 76,8V
Es gibt zwar 700mA Konstantstromquellen von XPpower, die auch einen hohen Ausgangsspannungsbereich haben, aber diese Teile sind sauteuer (um 120 Euro). Leider sind genau diese nicht dimmbar.
Die nächst kleinere Möglichkeit wären 2 netzbetriebene 700mA Konstantstromquellen von Meanwell, die per Phasenanschnitt gedimmt werden können. Problem ist, die werden derzeitig nur an die Industrie bzw. an Selbstständige verkauft. Als Normalsterblicher würde man also gar nicht an diese Netzteile heran kommen. Da bräuchte man schon Vitamin C (Connections). Und der Lichtschalter müsste durch einen Phasenanschnittdimmer ersetzt werden.
Die nächst kleinere Möglichkeit wäre dann schon die Möglichkeit, die ich oben dargestellt habe.
Man könnte allerhöchstens noch auf alle 4 Stück der 700mA Konstantstromquellen und auf 3 Dimmer verzichten (1 Dimmer brauchen wir), wenn man den Strom mithilfe von Leistungs-Vorwiderständen (mindestens 5 Watt) einstellt (2 Arrays + 1 Widerstand in Reihe). Alle 4 Stränge werden parallel an den Dimmer angeschlossen. Bei 2,8A Gesamtstromaufnahme wird dem Dimmer allerdings heiß und muss gekühlt werden. Und dafür wäre ein Kühlkörper erforderlich. Der Dimmer hängt an einem 24V-Netzteil. Und damit wären wir bei einer Leistungsaufnahme von ungefähr 78 Watt (inkl. Netzteil). Davon werden 25% (13,44 Watt) sinnlos in den Vorwiderständen verheizt.
@Achim,Achim H hat geschrieben:Nicht wirklich.
Das eigentliche Problem ist die hohe Spannung, die man durch eine Reihenschaltung von 8 SmartArrays brauchen würde:
8x 9,6V = 76,8V
Es gibt zwar 700mA Konstantstromquellen von XPpower, die auch einen hohen Ausgangsspannungsbereich haben, aber diese Teile sind sauteuer (um 120 Euro). Leider sind genau diese nicht dimmbar.
Die nächst kleinere Möglichkeit wären 2 netzbetriebene 700mA Konstantstromquellen von Meanwell, die per Phasenanschnitt gedimmt werden können. Problem ist, die werden derzeitig nur an die Industrie bzw. an Selbstständige verkauft. Als Normalsterblicher würde man also gar nicht an diese Netzteile heran kommen. Da bräuchte man schon Vitamin C (Connections). Und der Lichtschalter müsste durch einen Phasenanschnittdimmer ersetzt werden.
Die nächst kleinere Möglichkeit wäre dann schon die Möglichkeit, die ich oben dargestellt habe.
Man könnte allerhöchstens noch auf alle 4 Stück der 700mA Konstantstromquellen und auf 3 Dimmer verzichten (1 Dimmer brauchen wir), wenn man den Strom mithilfe von Leistungs-Vorwiderständen (mindestens 5 Watt) einstellt (2 Arrays + 1 Widerstand in Reihe). Alle 4 Stränge werden parallel an den Dimmer angeschlossen. Bei 2,8A Gesamtstromaufnahme wird dem Dimmer allerdings heiß und muss gekühlt werden. Und dafür wäre ein Kühlkörper erforderlich. Der Dimmer hängt an einem 24V-Netzteil. Und damit wären wir bei einer Leistungsaufnahme von ungefähr 78 Watt (inkl. Netzteil). Davon werden 25% (13,44 Watt) sinnlos in den Vorwiderständen verheizt.
ich habe mir jetzt zwei der Arrays (6W) bestellt. Möchte dann auf 6 Stück ausbauen, sobald die wieder verfügbar sind (Wohnzimmer). Deiner Vorgabe nach sollte jetzt ein 2,5 A Netzteil mit drei Konstanstromquellen ausreichend sein. Da ich mir immer noch nicht vorstellen kann, beim Dimmen immer an die Decke greifen zu müssen, wollte ich fragen, ob auch LED Funk Dimmer 12-24V 8A PWM mit Fernbedienung anwendbar wären.
Günther
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Für 6 Arrays reicht ein 24V Netzteil mit 2,5A und 3 Konstantstromquellen aus.Deiner Vorgabe nach sollte jetzt ein 2,5 A Netzteil mit drei Konstanstromquellen ausreichend sein.
Ein PWM-Funkdimmer mit einem Eingangsspannungsbereich von 12V bis 24V wäre für ein 24V Netzteil einsetzbar. Aber diesen könnte man nur einsetzen, wenn das Steuersignal (die PWM-Freuenz) ebenfalls abgegriffen werden kann. Dieses Signal muss an den PWM-Eingang der Konstantstromquellen angeschlossen werden. Da an Funkdimmern das PWM-Signal meist nicht abgegriffen werden kann, müsstest Du die 3 Konstantstromquellen durch 3 Vorwiderstände ersetzen. PWM-Funkdimmer schalten lediglich die Spannung am Ausgang mehrere hundert mal pro Sekunde ein und wieder aus, dadurch wird aber nicht die Höhe des Strom eingstellt. Die Konstantstromquellen benötigen das PWM-Signal.Da ich mir immer noch nicht vorstellen kann, beim Dimmen immer an die Decke greifen zu müssen, wollte ich fragen, ob auch LED Funk Dimmer 12-24V 8A PWM mit Fernbedienung anwendbar wären.
Wie angedeutet müsstest Du die 3 Konstantstromquellen dann durch 3 Widerstände ersetzen (wäre zwar billiger, aber Widerstände verheizen nur die überschüssige Spannung, immerhin 4,4V bei 0,7A = 3,08 Watt je Strang. Bei 3 Strängen sind das schon 9,24 Watt). Die Vorwiderstände werden so berechnet, dass die Arrays bei 24V maximal leuchten. Der PWM-Dimmer schaltet nur die Spannung ein und wieder aus. Das Verhältnis aus Puls und Pause verändert dabei die Helligkeit der Led-Arrays.
Kennst Du einen Funkdimmer, mit welchen der Einsatz von KSQ möglich wäre?Achim H hat geschrieben:Für 6 Arrays reicht ein 24V Netzteil mit 2,5A und 3 Konstantstromquellen aus.Deiner Vorgabe nach sollte jetzt ein 2,5 A Netzteil mit drei Konstanstromquellen ausreichend sein.
Ein PWM-Funkdimmer mit einem Eingangsspannungsbereich von 12V bis 24V wäre für ein 24V Netzteil einsetzbar. Aber diesen könnte man nur einsetzen, wenn das Steuersignal (die PWM-Freuenz) ebenfalls abgegriffen werden kann. Dieses Signal muss an den PWM-Eingang der Konstantstromquellen angeschlossen werden. Da an Funkdimmern das PWM-Signal meist nicht abgegriffen werden kann, müsstest Du die 3 Konstantstromquellen durch 3 Vorwiderstände ersetzen. PWM-Funkdimmer schalten lediglich die Spannung am Ausgang mehrere hundert mal pro Sekunde ein und wieder aus, dadurch wird aber nicht die Höhe des Strom eingstellt. Die Konstantstromquellen benötigen das PWM-Signal.Da ich mir immer noch nicht vorstellen kann, beim Dimmen immer an die Decke greifen zu müssen, wollte ich fragen, ob auch LED Funk Dimmer 12-24V 8A PWM mit Fernbedienung anwendbar wären.
Wie angedeutet müsstest Du die 3 Konstantstromquellen dann durch 3 Widerstände ersetzen (wäre zwar billiger, aber Widerstände verheizen nur die überschüssige Spannung, immerhin 4,4V bei 0,7A = 3,08 Watt je Strang. Bei 3 Strängen sind das schon 9,24 Watt). Die Vorwiderstände werden so berechnet, dass die Arrays bei 24V maximal leuchten. Der PWM-Dimmer schaltet nur die Spannung ein und wieder aus. Das Verhältnis aus Puls und Pause verändert dabei die Helligkeit der Led-Arrays.
Wenn man keine Teile daheim hat, dann ist es schwer abzuschätzen, ob man tatsächlich Dimmen muss oder nicht. Das Array mit 350 mA oder 700 mA zu betreiben ist ein beträchtlicher Unterschied. Man kann nicht einfach mal so zwei Netzteile zum Test kaufen.
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Wie wäre es mit einem RGB Funk-Dimmer? Solche gibt es auch mit 700mA Konstantstrom je Kanal.
Zum Beispiel dieses Gerät.
RGB-Farben hast Du nicht, sondern nur 3 Stränge weiß (jeweils 2 Arrays in Reihe).
So wie ich das verstanden habe, willst Du die Arrays auf eine Leiste montieren. Damit könntest Du dann bestimmte Bereiche separat einstellen.
Da dieser Dimmer ebenfalls über Funk gesteuert wird, habe ich bei O.Mueller noch eine Frage zum Produkt gestellt, die nicht aus der Produktbeschreibung bzw. aus dem Datenblatt hervor geht.
Und zwar: ob die Helligkeit auch als Ganzes gedimmt werden kann oder nur jede RGB-Farbe einzeln.
Möglich, dass unser Olaf noch antworten wird.
Trotzdem sollte man eventuelle Vorteile und auch die Nachteile nicht verwchweigen:
Nachteil:
das Gerät ist nicht billig.
Lichteffekt machen bei weißem Licht nicht wirklich einen Sinn.
Vorteil:
die 3 separaten Konstantstromquellen (je 700mA) können wir uns sparen.
ist sehr kompakt (Funk-Dimmer + die 3 Konstantstromquellen befinden sich in einem Gerät).
der maximale Strom je Kanal kann direkt am Gerät von 700mA auf 350mA umgeschaltet werden.
Zum Beispiel dieses Gerät.
RGB-Farben hast Du nicht, sondern nur 3 Stränge weiß (jeweils 2 Arrays in Reihe).
So wie ich das verstanden habe, willst Du die Arrays auf eine Leiste montieren. Damit könntest Du dann bestimmte Bereiche separat einstellen.
Da dieser Dimmer ebenfalls über Funk gesteuert wird, habe ich bei O.Mueller noch eine Frage zum Produkt gestellt, die nicht aus der Produktbeschreibung bzw. aus dem Datenblatt hervor geht.
Und zwar: ob die Helligkeit auch als Ganzes gedimmt werden kann oder nur jede RGB-Farbe einzeln.
Möglich, dass unser Olaf noch antworten wird.
Trotzdem sollte man eventuelle Vorteile und auch die Nachteile nicht verwchweigen:
Nachteil:
das Gerät ist nicht billig.
Lichteffekt machen bei weißem Licht nicht wirklich einen Sinn.
Vorteil:
die 3 separaten Konstantstromquellen (je 700mA) können wir uns sparen.
ist sehr kompakt (Funk-Dimmer + die 3 Konstantstromquellen befinden sich in einem Gerät).
der maximale Strom je Kanal kann direkt am Gerät von 700mA auf 350mA umgeschaltet werden.
Na, das ist doch mal was! Wenn ich Dich richtig verstanden habe, würde ich in dem Fall ein Einbau-Netzgerät 2.5A 24V= IP67, den Funk-Dimmer und die 6 Arrays benötigen. (Die zwei Arrays sind inzwischen heile angekommenAchim H hat geschrieben:Wie wäre es mit einem RGB Funk-Dimmer? Solche gibt es auch mit 700mA Konstantstrom je Kanal.
Zum Beispiel dieses Gerät.
RGB-Farben hast Du nicht, sondern nur 3 Stränge weiß (jeweils 2 Arrays in Reihe).
So wie ich das verstanden habe, willst Du die Arrays auf eine Leiste montieren. Damit könntest Du dann bestimmte Bereiche separat einstellen.
Da dieser Dimmer ebenfalls über Funk gesteuert wird, habe ich bei O.Mueller noch eine Frage zum Produkt gestellt, die nicht aus der Produktbeschreibung bzw. aus dem Datenblatt hervor geht.
Und zwar: ob die Helligkeit auch als Ganzes gedimmt werden kann oder nur jede RGB-Farbe einzeln.
Möglich, dass unser Olaf noch antworten wird.
Trotzdem sollte man eventuelle Vorteile und auch die Nachteile nicht verwchweigen:
Nachteil:
das Gerät ist nicht billig.
Lichteffekt machen bei weißem Licht nicht wirklich einen Sinn.
Vorteil:
die 3 separaten Konstantstromquellen (je 700mA) können wir uns sparen.
ist sehr kompakt (Funk-Dimmer + die 3 Konstantstromquellen befinden sich in einem Gerät).
der maximale Strom je Kanal kann direkt am Gerät von 700mA auf 350mA umgeschaltet werden.
Selbst, wenn man die 3 Doppelarrays getrennt dimmen müßte und sofern man die Lichteffekte abschalten kann, spielt der Preis eine untergeordnete Rolle.
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Genau so und nicht mehr (abgesehen von der Kühlung für die Arrays, die brauchst Du auch noch).Na, das ist doch mal was! Wenn ich Dich richtig verstanden habe, würde ich in dem Fall ein Einbau-Netzgerät 2.5A 24V= IP67, den Funk-Dimmer und die 6 Arrays benötigen.
In dem Fall darfst Du die erst gar nicht einschalten.... und sofern man die Lichteffekte abschalten kann ...
Fehlt eigentlich nur die Antwort von Olaf, der hatte meine Frage an die Technik weitergeleitet. Falls er selbst nicht postet und stattdessen mir die Antwort zuschickt, dann reiche ich diese Information nach.
mfg Achim
Hallo Achim,Achim H hat geschrieben:Genau so und nicht mehr (abgesehen von der Kühlung für die Arrays, die brauchst Du auch noch).Na, das ist doch mal was! Wenn ich Dich richtig verstanden habe, würde ich in dem Fall ein Einbau-Netzgerät 2.5A 24V= IP67, den Funk-Dimmer und die 6 Arrays benötigen.
In dem Fall darfst Du die erst gar nicht einschalten.... und sofern man die Lichteffekte abschalten kann ...![]()
Fehlt eigentlich nur die Antwort von Olaf, der hatte meine Frage an die Technik weitergeleitet. Falls er selbst nicht postet und stattdessen mir die Antwort zuschickt, dann reiche ich diese Information nach.
mfg Achim
während wir auf Antwort warten, wollte ich die Gelegenheit nutzen weitere Dinge zu klären
Ich habe mir die Arrays gestern angeschaut, kaum zu glauben wie klein die sind ... Zwei von denen
(warmweisse Variante) sollten laut den technischen Angaben nahezu gleich sein wie die High-Power
SMD Leiste, eigentlich fast nicht zu glauben ...
Wie werden die Dinger gelötet? Welchen Lötkolben sollte man verwenden?
Wie wird verdrahtet? Hier ein Beispiel für einen Strang, wäre das so korrekt?
(Ich will die Dinger einfach nicht verheizen
Bei einer Verteilung von 6 Arrays auf rund 1,6 m sind die Kabel nicht all zu kurz.
Welchen Querschnitt sollten diese haben?
Befestigung: Ich dachte mir Wärmeleitpaste zu verwenden und die Arrays mit
Blechtreibschrauben am Profil anzubringen.
Grüße
Günther

